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Meiner teuren Mutter
zum
23. Februar 1910.
Wie ist dein Leben reich
An Leiden und Entbehrung,
An Arbeit, Opfermut,
An stiller Freud' und Ehrung!
Du hast so manches Kreuz
Getragen sonder Wanken -
Und was ich heute bin,
Das hab' ich dir zu danken!
Vergönn' dem schlichten Lied,
Dir innig Dank zu zollen,
Vom Herzen quellend tief,
Dem heißen, übervollen.
Am heutigen Weihetag
Dein Geist, der edelklare,
Darf schaun mit Stolz zurück
Auf vierundsiebzig Jahre!
Darf in die Zukunft auch
Mit heitrem Blicke schauen:
Der Gottheit Segen strahlt
Dir, bester aller Frauen! -
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