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Johannes Trojan zum siebzigsten Geburtstage (14. August 1907)
Ja,
meine Herren, das war eine Sünde,
Die zwei Monat in Weichselmünde!
Weiß zwar nicht mehr, um welchen Spaß
Der lange Johannes auf Festung saß.
Staatsgefährlich wars ohne Frage,
Und doch, der Mann mit der Themiswage,
Wenn er nur lesen und schreiben kunnt,
Warum hat der ihn eingespunnt?
Wer ist seit vierzig Jahren und länger
Der fröhliche Pfeifer und Narrenfänger,
Der lustige Türmer auf Deutschlands Wart,
Der treue, ehrliche Eckehard?
Wer fuhr sie alle auf seinem Karren,
Minister, gekrönte und andere Narren,
Zum heiligen Lachen im Reich umher?
Wer tat das so unverdrossen wie er?
Wer hat die dunklen Wolken der Nacht
Vom deutschen Himmel fortgelacht?
Und dieser Mann von Frohsinn und Güte
Mit dem Kindesherzen und deutschen Gemüte,
Zwei Monat Festung? Wer das verbrach,
Sitzt dafür zwei Jahr in der Hölle nach! . . .
Was winkst du, Johannes, denn wie besessen?
Das wär für den Herrn zu stark bemessen?
Nun denn, fünfundzwanzig hintendrauf!
Dir aber zum Siebzigsten Glückauf!
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